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PDF Creator und Reader als kostenlose Alternativen zu Adobe

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1990: Neben dem Gewinn der Fußball-WM und der Wiedervereinigung hat sich dieser Tage noch ein Ereignis von großer Tragweite abgespielt – allerdings weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit: Mit der Anerkennung von Adobes Postscipt als Druckstandard wird der Grundstein für das PDF gelegt. Laut Adobe tummeln sich mittlerweile 200 Millionen Dateien im Portable Document Format (PDF) im Web. 500 Millionen Nutzer hat das Format weltweit. Statistisch gesehen hat also jeder dreizehnte Erdenbewohner schon einmal mit einem PDF Kontakt gehabt - beachtlich.

PDF - Inhalt:

1. Einleitung
2. PDF Creator und PDF24
3. PDF zu Text umwandeln, PDFs bearbeiten und Foxit Reader


Das Logo der Adobe Acrobat Software. Bild: Adobe

Der Vorteil von PDFs ist so einfach wie genial: Egal auf welchem Betriebssystem das Dokument geöffnet wird, die Darstellung im PC und das Druckbild bleiben jedes Mal identisch. Mit dem Boom des Internets wurde genau diese Eigenschaft des PDF zum Garant für dessen Erfolg: 1993 erschien die erste Adobe Acrobat Software, mit der sich PDFs erzeugen und betrachten ließen. Auch für die Langzeitarchivierung spielt PDF, insbesondere PDF/A, eine große Rolle. Den Acrobat Reader zum Betrachten der PDFs stellt Adobe kostenlos bereit.

Für das Erzeugen von PDFs bietet der Hersteller aber keine Freeware an. Dafür werden die Adobe Programme Acrobat 9 Standard, Pro oder Extended benötigt. Allerdings sind diese Editionen für den Privatanwender wenig interessant. Alleine für die Standard-Version werden rund 400 Euro fällig, die Extended-Variante kostet schlappe 900 Euro. Wer trotzdem Interesse hat: Eine Übersicht über die verschiedenen Editionen stellt Adobe auf seiner amerikanischen Website bereit.

Die Programme Open Office und Microsoft Office unterstützen zwar das Speichern von Dateien im PDF und PDF/A, die Suche nach Funktionen wie das Trennen oder Zusammenführen von PDF-Dokumenten und dem Einfügen von Kommentaren verläuft allerdings vergeblich. Adobe lässt sich diese Features gut bezahlen und bietet diese erst in der Standard-Edition des Acrobat an.

Unsere Redaktion zeigt, mit welcher kostenlosen PDF Creator Software Sie sich die teuren Adobe Produkte sparen können. Mit der vorgestellten Freeware können Sie aus Dokumenten und Bildern PDFs erstellen und Berechtigungen für Texte und Bilder vergeben sowie einfach Textstellen hervorheben oder Anmerkungen, Zeichnungen, Grafiken und vieles mehr einfügen. Des weiteren verraten wir, wie Sie Text ohne mühsames Abtippen aus einem geschützten PDF direkt in Word und Co. weiterverarbeiten können und welches Programm PDF/A beherrscht.

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