Ob ihre Gemeinschaft jetzt nur im WWW surft und manchmal auch Mails abschickt oder das Internet als Ganzes nutzt, ist für die Auswahl des Programmes, das die Rechner nachher ins Internet bringt, eine wichtige Angelegenheit. Schauen sie also genau auf die Gewohnheiten.
Es gibt zwei grundverschiedene Ansatzpunkte der Programme:
Wenn Sie ein reiner Surfer sind, brauchen Sie eigentlich nur einen Proxy zu installieren. Dieser leitet alle Anforderungen ins WWW weiter und dient, wenn er ein Cache-Proxy ist, auch zur Zwischenspeicherung der Seiten (welche Bedeutung er auch in der Internet-Gemeinde hat).
Alle hier vorgestellten Proxys können mit ihrem Socks-Protokoll auch ICQ, IRC, Telnet und vieles mehr bedienen. Also ist der Proxy in dem Sinne keine wirkliche Einschränkung, sondern meistens auch ein Schutz, da bis auf die unterstützen Protokolle alle Schotten dichtgemacht sind. Einige Proxys sind auch mit einer Firewall ausgestattet, die den Zugriff vom Internet auf Ihr lokales Netz absperren.
Die zweite Möglichkeit des Internetsharings ist ein Router. Er dient als Gateway (Tor) zum Internet. Alle Anfragen werden direkt weitergeleitet, ohne durch irgendwelche Proxys zu laufen. Somit kann man das Internet uneingeschränkt nutzen, ohne auf die Kompatibilität des genutzen Programms mit dem Proxy achten zu müssen. Die meisten Router haben aber einen Proxy integriert. Es gibt zusätzlich zu der Softwarevariante auch Hardwarerouter.
Beide Programmtypen besitzen zumeist noch einen "Mail-Server". Dieser ermöglicht das lokale versenden von Mails und kann auch die Verteilung in verschiedenen Postfächer bei Mails, die von aussen kommen, erledigen. Zumindest alle Proxy Server müssen einen Mail-Server enthalten, da es für Mailprotokolle keinen Proxy gibt.
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