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Glasfaser-Technik (Teil 1)

Die Glasfaser-Techniken

Entgegen weit verbreiteter Gerüchte, gibt es nur eine in Deutschland verbaute Technik für aktive optische Anschlüsse: HYTAS! Das Wort HYTAS ist die Abkürzung "Hybrides Teilnehmer Anschlusssystem" - wie sich aus der Wort-Konstellation erahnen lässt, handelt es sich bei dieser Technik um einen hybriden Netzaufbau. HYTAS vereint also Glasfaser- und Kupferleitungen in einer Technik.

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Passive optische Anschlüsse

Neben HYTAS wurden, in den neuen Bundesländern, auch passive optische Netze (PON) errichtet. Der Unterschied zwischen aktiven und passiven Netzen ist einfach: Passive optische Netze müssen, im Gegensatz zu aktiven optischen Netzen, ohne stromverbrauchende elektronische Bauteile auskommen. Da die passive Variante in Deutschland nicht allzu viel Verwendung findet und HYTAS die im alemannischen Raum am weitesten verbreitete Technik ist, gehen wir auf PON nicht weiter ein.

HYTAS-Varianten

Die von ke Kommunikations-Elektronik GmbH entwickelte HYTAS-Technik kann entweder direkt bis in den Keller (FTTB / Fibre to the Building), bis in den Bordstein zu einem Kabelverzweiger (FTTC / Fibre to the Curb) oder aber direkt ins Haus (FTTH / Fibre to the Home) reichen. FTTB und FTTH erkennt man an einem im Keller befestigten Kasten - nun stellt sich die Frage, wo ist dann der Unterschied der beiden Varianten?

Ganz einfach: FTTB umfasst aktive optische Anschlüsse, die in ein großes Wohn- bzw. Mehrfamilienhaus (Wohnblock) reichen. Als FTTH werden Anschlüsse bezeichnet, die einer einzigen Familie (Einfamilienhaus, Reihenhaus) zur Verfügung gestellt werden.

Wer über FTTC angeschlossen ist, bekommt von HYTAS nicht viel mit - ein Kupferkabel durchdringt die Hauswand, der Keller gleicht einem "normalen" Kupfer-Haushalt.

Ein FTTC-Anschluss Geschichtliches...

Versetzen wir uns eine Dekade zurück. Die Mauer ist gefallen, die Regierung beginnt den so genannten "Aufbau Ost". Wieso das Ganze? Die in den Vermittlungsstellen der DDR installierte Technik (Edelmetall-Drehwähler-Technik (EMD) und "System 50") muss durch digitale Technik ersetzt werden. Die Firma ke, sesshaft in Hannover, bekommt den Auftrag, stellt die Technik.

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