Aktuell: Kundendatensätze von Arcor und Unitymedia aufgetaucht
Das Wirtschaftsmagazin "Capital" berichtet am Montag (15. März) von neuen Erkenntnissen in einem älteren Datenskandal. Bei den im Jahre 2006 erfolgten Datenklau von Millionen Kundendaten der Deutschen Telekom seien auch Daten von Wettbewerbern des Bonner Konzerns entdeckt worden. Diese seien über dubiose Call-Center auf den Schwarzmarkt gelangt. Das Magazin bezieht sich auf Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft Bonn, wonach es sich um etwa 200.000 Datensätze handeln soll, konkret von Kunden der Unternehmen Arcor und Unitymedia.
Auf Anfrage bestätigte ein Vodafone-Sprecher, dass der Provider bereits im vergangenen November von der Staatsanwaltschaft informiert worden sei. Es seien 5.000 Datensätze der Arcor AG aus dem Jahr 2000 betroffen. Vodafone habe bislang noch keine Einsicht in die Datensätze nehmen können und wisse daher auch nicht welche Arcor-Kunden betroffen seien. Angegeben seien Namen, Adressen und Telefonnummer, jedoch keine Kontodaten. Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia erklärte in einer Stellungnahme, dem Unternehmen sei nicht bekannt, dass der Staatsanwaltschaft Hinweise vorlägen, wonach Kundendaten von Unitymedia in die Hände von Datenhändlern gelangt wären.
Vodafone, einer der großen Player am deutschen und europäischen Telekommunikationsmarkt, bietet Mobilfunk, Festnetz und Breitband-Datendienste aus einer Hand. Kunden können dabei entscheiden, ob sie lediglich eine DSL Flatrate mit bis zu 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) benötigen, unbegrenzt telefonieren möchten oder gleich beim All-Inclusive-Paket zuschlagen. Zusätzliche Kosten für einen Telekom-Telefonanschluss können sich die Nutzer dabei sparen.
Vodafone hat seine Sparaktion für Neukunden bis zum 31. März 2010 verlängert: Das All-Inclusive-Paket mit sechs Mbit/s wird bei Buchung in diesem Monat in den ersten sieben Monaten kostenlos angeboten. Erst ab dem achten Monat fallen 29,95 Euro monatlich an. Das Bereitstellungsentgelt sinkt von 99,95 auf nur noch 9,95 Euro. Zwei Jahre lang ist ein Speed-Upgrade auf DSL 16000 bereits kostenlos enthalten. Alternativ steht das Surf-Sofort-Paket zum gleichen Preis bereit. Drei Monate mobiles Surfen via UMTS ist hier bereits inklusive. Im März gibt es zudem ein WLAN-Modem kostenlos.
Wer lediglich schnell im Internet surfen möchte, für den hat Vodafone auch eine reine Internetflat mit dem Internet flat-Paket 6000 für 24,95 Euro monatlich im Angebot. Telefonieren ist nicht als Flatrate enthalten, sondern zu Minutenpreisen ab zwei Cent möglich.
Vodafone erlaubt einen günstigen Einstieg in die DSL-Welt. Das Paket Vodafone Komplett-Anschluss für 19,95 Euro monatlich umfasst einen Internetzugang mit einer Bandbreite von 500 Kbit/s. Die Geschwindigkeit ist ausreichend zum Checken von E-Mails und für den Aufruf von Standard-Internetseiten. Telefongespräche kosten bei Wahl dieses Paketes ab zwei Cent pro Minute.
Kunden, die sehr gerne und viel telefonieren, sollten zum Vodafone Telefon flat-Paket für 24,95 Euro im Monat greifen. Vodafone hat hier eine Telefonflat, mit der kostenlos Gespräche in das deutsche Festnetz geführt werden können, hineingepackt. Zusätzlich ist ein 500 Kbit/s schneller DSL-Zugang mit Internetflatrate enthalten.
Vodafone Verfügbarkeit nahezu bundesweit
Die Vodafone Komplettpakete sind inzwischen nahezu bundesweit erhältlich. Vodafone - von manchem User fälschlicherweise gerne auch mal Vodafon geschrieben - setzt hierzu auch auf die Netzinfrastruktur der Festnetztochter Arcor, die ganz in Vodafone aufgehen wird. Teils greift Vodafone in noch nicht erschlossenen Gebieten auf Bitstream-Zugänge der Deutschen Telekom zurück. In diesen Gebieten können Vodafone-Kunden die All-Inclusive-Pakete als Regio-Variante nutzen.
Etwa 2,7 Millionen deutsche Kunden surfen und telefonieren über die Anschlüsse von Vodafone und Arcor.