Versatel wurde 2005 gegründet und ist vorwiegend regional aktiv. Der Internetanbieter mit Zentrale in Düsseldorf und Sitz in Berlin ist in den meisten Bundesländern vertreten und verfügt in vielen Gebieten über ein eigenes Telekommunikationsnetz mit Glasfaserleitungen. Seit April 2007 ist die Versatel AG zudem an der Börse in Frankfurt präsent. Das Privatkundengeschäft wird derweil sukzessive abgebaut. Künftig will Versatel seine Aktivitäten nur noch auf Geschäfts- und Großkunden konzentrieren.
Versatel-Breitbandkunden in Millionen (gerundet; festnetzbasierte Anschlüsse). Quelle: Versatel / Grafik: onlinekosten.de
Für Privatkunden bietet Versatel drei DSL-Komplettpakete, die mit diversen Zusatzoptionen ergänzt werden können. Zur Wahl stehen DSL-Geschwindigkeiten ab DSL 6000 inklusive Telefonanschluss und Festnetz-Flatrate. Neben dem Internetzugang über DSL hat Versatel auch Mobilfunk, mobiles Internet und Hosting im Angebot. Kunden, die dennoch etwas in der Produkt- und Servicepalette vermissen, haben seit Februar 2010 im sogenannten VersaLab die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzureichen. Seit Anfang 2011 ist Versalab allerdings entsprechend der Neuausrichtung des Unternehmens nur noch für Geschäftskunden nutzbar.
Kundenzuwächse und -verluste pro Quartal
Anfang 2007 betreute Versatel rund eine halbe Million Breitbandkunden und konnte zunächst kontinuierliche Zuwächse erzielen. Allerdings schwächte sich das Kundenwachstum bereits im Laufe des Jahres 2008 merklich ab. Seit Mitte 2009 verzeichnet das Privatkundensegment kontinuierliche Verluste. Nach kurzer Verschnaufpause zu Jahresbeginn ging die Talfahrt auch während des vierten Quartals 2011 unverändert weiter.
Entwicklung der Versatel-Breitbandkunden pro Quartal (Zahlenbasis gerundet; festnetzbasierte Anschlüsse). Quelle: Eigene Berechnung / Grafik: onlinekosten.de
Versatel-Marktanteil innerhalb der Top-8-Provider (festnetzbasierte Anschlüsse). Quelle: Eigene Berechnung / Grafik: onlinekosten.de
Hinweis: onlinekosten.de stellt Ihnen alle drei Übersichten kostenfrei zur Verfügung. Die Grafiken können unter Angabe der Quelle onlinekosten.de mittels der folgenden Quelltextangaben auf jeder Website eingebunden werden - einfach kopieren und einfügen. Zwei Optionen stehen zur Wahl: In Variante 1 werden die Grafiken regelmäßig automatisch aktualisiert - Sie erhalten daher immer die neuesten Zahlen. Variante 2 zeigt hingegen dauerhaft die Grafiken auf dem Stand des gewählten Quartals.