Triple-Play, so lautet das Schlagwort, das die Herzen der großen DSL Provider höher schlagen lässt. Branchengrößen wie Telefónica oder QSC investieren seit geraumer Zeit Unsummen in den Aufbau eigener Breitbandnetze auf Basis von
ADSL2(+), die Deutsche Telekom forciert in Ballungsgebieten den Ausbau von VDSL2. Durch die neue Technik lassen sich beim Kunden höhere Bandbreiten realisieren, sodass neben dem klassischen Internet (IP) weitere Dienste - idealerweise Internet-TV (IPTV) und Internet-Telefonie (
VoIP) - über eine einzige Datenleitung zur Verfügung gestellt werden können.
Internet TV per DSL
Um die neuen multimedialen IPTV Angebote nutzen zu können, wird ein schneller DSL
Internetzugang mit
Flatrate benötigt. Derzeit bieten
T-Home,
Alice und
Arcor eigene Pakete mit Internet Fernsehen an. Das Fernsehen im Internet ist nicht auf einen Computer beschränkt. Über eine Set-Top-Box, die alle Anbieter mitliefern, ist das IPTV auch auf einem normalen Fernseher zu empfangen. Der Computer kann dazu ausgeschaltet sein, das Internet TV Signal gelangt per LAN-Kabel oder per
WLAN an die Set-Top-Box. Bei allen Anbietern von Internet Fernsehen sind Basis-Pakete mit rund 50 bis 70 Sendern enthalten, die Internet TV kostenlos ermöglichen. Wer mehr Internet Fernsehen benötigt, kann entsprechende Pay-TV Pakete hinzubuchen.
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Internet, Telefonie und TV aus einer Hand
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T-Home
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Alice
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Arcor
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Sinn macht ein Triple-Play-Angebot nur, wenn der Telefonanschluss nicht weiterhin bezahlt werden muss. Daher bietet es sich für die DSL Provider nicht an, einen 16 Megabit pro Sekunde schnellen T-DSL-Anschluss der Telekom unter eigenem Namen weiter zu verkaufen - schließlich ist bei T-DSL ein Telefonanschluss der Telekom ein Muss. Für "echtes" Triple-Play, bei dem alle drei Merkmale - IP, IPTV und VoIP - auf einer einzigen Datenleitung aufsetzen, ist eine Entkopplung vom Telefonanschluss also oberstes Gebot.
Noch ein
Internetanbieter sollte Erwähnung finden: Auch
1&1 verfügt seit dem Winter 2007 über ein eigenes Multimedia-Angebot – genau genommen handelt es sich bei dem "
MediaCenter" getauften Dienst jedoch um kein IPTV, da 1&1 die Inhalte on Demand – und nicht live – über die Set-Top-Box streamt. Dennoch braucht das Angebot einen direkten Vergleich mit der oben genannten Konkurrenz nicht zu scheuen. Rund um die Uhr haben Nutzer unter anderem Zugriff auf die große Online-Videothek Maxdome und die komplette Songsammlung des Musikportals Jamba.
Auch die Kabelnetzbetreiber bieten mittlerweile Triple-Play-Pakete an, die denen der DSL-Anbieter in nichts nachstehen. Details zu den Kabel-Größen sind unseren
Übersichtsseiten zu entnehmen.